Suche

Seniorenvereinigung der Stadt Meppen e.V.

Suche Menü

Fahrt zum Museumsdorf Cloppenburg

Pressemitteilung zur Fahrt zum Museumsdorf Cloppenburg am 28.05.2024

Annähernd 60 Seniorinnen und Senioren aus Meppen besuchten kürzlich das Museumsdorf Cloppenburg, das zwar nicht das größte, aber das älteste Museum dieser Art in Deutschland ist. Eingeladen zu dieser Fahrt hatte die Seniorenvereinigung der Stadt Meppen.

Das Museumsdorf Cloppenburg umfasst inzwischen eine Fläche von ca. 20 Hektar mit 60 Gebäuden, darunter große Hofanlagen, aber auch Wohn- und Arbeitsstätten von Heuerleuten und Handwerkern. Zu besichtigen sind auch drei Mühlen, ein Herrenhaus, eine Kirche und eine Schule, die einen besonderen Einblick in die Alltags- und Kulturgeschichte des gesamten Nordwestens bieten.

Den Meppener Senioreninnen und Senioren wurde bei den Führungen in plattdeutscher und hochdeutscher Sprache kompetent und gut nachvollziehbar ein Eindruck in das harte Leben vergangener Jahrhunderte vermittelt. Es wurde darauf hingewiesen, dass die meisten großen Bauern seit dem frühen Mittelalter nicht Eigentümer waren, sondern den Hof als Lehen (zur Miete) bekamen; Eigentümer waren Grundherren (größtenteils Adelige). Die Bauern standen in einem starken Abhängigkeitsverhältnis zum Grundherren und waren u. a. verpflichtet, neben bestimmten Abgaben vor allem den sogenannten „Jahreszehnt” zu bezahlen. Der größte Teil der ländlichen Bevölkerung jedoch waren Heuerleute, die Haus und Land von den großen Bauernhöfen pachteten. Eine Besonderheit im Oldenburger Münsterland lag in der Bezahlung der Pacht mit Bargeld. Zusätzlich musste die Heuerfamilie im Jahr 12 bis 16 Wochen für den Bauern arbeiten. Der eigene Betrieb konnte dann nur in den frühen Morgenstunden oder nachts bewirtschaftet werden. Kinder ab zehn Jahre wurden als vollwertige Arbeitskräfte eingesetzt und konnten daher häufig nur in den Wintermonaten zur Schule gehen. Verheiratete Frauen wurden im Schnitt nur etwa 35 Jahre alt. Viele erkrankten nach der Geburt des dritten oder vierten Kindes an Kindbettfieber und verstarben, nicht zuletzt wegen der äußerst schlechten hygienischen Verhältnisse. In den Häusern gab es überwiegend keine Trennung zwischen Dielentrakt mit dem Vieh und dem Küchentrakt, in dem sich die Familie nach getaner Arbeit am offenem Herdfeuer versammelte. Deutlich wurde die starke Abhängigkeit der Menschen von den Tieren, die das Überleben des Hofes sicherten.

Gekocht wurde einmal in der Woche im großen Kessel; an den nächsten Tagen wurde das Essen, meist Eintopf mit Hafergrütze, aufgewärmt. Bei allen Schwierigkeiten habe es aber früher
gelegentlich auch gute Zeiten und Frohsinn gegeben. Wenn im Dorf   z. B. ein neues Ständerwerk für ein Fachwerkhaus aufgestellt wurde, habe dies bei Beteiligung vieler Dorfbewohner etwa vier Tage gedauert. Anschließend sei dann aber auch etwa vier Tage intensiv gefeiert worden. Gefreut habe man sich auch auf Hausschlachtungen, weil es danach ausnahmsweise reichlich Fleisch zu essen gab, was sonst nur an hohen Feiertagen der Fall war.
Nachdem sich die Teilnehmenden im Dorfkrug in geselliger Runde bei Kaffee und Kuchen über ihre Eindrücke ausgetauscht hatten, durfte zum Abschluss des Besuches eine Besichtigung der urigen Diskothek „Zum Sonnenstein” im Museumsdorf Cloppenburg natürlich nicht fehlen.
Diese ist erst von einigen Jahren in Harpstedt bei Bremen abgebaut und im Museumsdorf originalgetreu wieder aufgebaut worden. Bei manchen Meppener Seniorinnen und Senioren wurden Erinnerungen an frühere Zeiten in der Meppener Diskothek „Barbarella” geweckt.

Bericht und Fotos: Seniorenvereinigung Meppen

vom
09.06.2024
vom 05.06.2024

“Gesundheitsversorgung im Emsland -Quo vadis ?”

Im Sitzungssaal desLandkreises Emsland hat Dr. Sigrid Kraujuttis,Dezernentin für Gesundheit und Soziales, auf Einladung der Seniorenvereinigung der Stadt Meppen über 70 Seniorinnen und Senioren fachkundig Antworten gegeben auf die Frage

„Gesundheitsversorgung im Emsland – Quo vadis?“ Dabei wurde deutlich, dass das Gesundheitswesen in Deutschland sehr komplex und durch eine Vielzahl von Akteuren, Verantwortlichen und Regelungen geprägt ist.

Kraujuttis erläuterte zunächst die drei Säulen im deutschen Gesundheitssystem, die ambulante medizinische Versorgung mit Haus- und Fachärzten, die stationäre Krankenhausversorgung und den in der Kreisverwaltung eingegliederten Öffentlichen Gesundheitsdienst. Die unterschiedlichen

 Zuständigkeiten machten es schwierig, sich im System zurechtzufinden. Auch seien die Übergänge von einem Krankenhausaufenthalt in die ambulante Versorgung und Pflege häufig nicht einfach.

Der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen (KVN) obliege es, eine bedarfsgerechte und wohnortnahe ambulante ärztliche Versorgung der Bevölkerung zu gewährleisten. Gleichzeitig bestünden häufig Wartezeiten von mehreren Monaten auf einen Facharzttermin.

Kraujuttis erläuterte die Bedarfsplanung der KVN und stellte sogleich fest, dass es im nördlichen Emsland noch 17,5 im mittleren Emsland 14 und im südlichen Emsland 3,5 freie Hausarztsitze gebe. Gerade im ländlichen

Raum, so die Sozialdezernentin, gestalte sich die Besetzung freier Hausarztstellen sehr schwierig. Dahingegen könnten z. B. für Augen- bzw. Hautärzte sowie für Frauenärzte aufgrund einer planerischen Überversorgung trotz langer Wartezeiten aktuell keine Zulassungen zur vertragsärztlichen Versorgung erteilt werden. Dies sei für die Bevölkerung verständlicherweise nicht nachvollziehbar.

Im Bereich der Krankenhäuser obliege die Planungshoheit den Ländern. Mit dem Krankenhausbedarfsplan lege das Land Niedersachsen in jährlicher Fortschreibung die Fachrichtungen und die Zahl der jeweiligen Krankenhausplanbetten fest, so für den Landkreis Emsland mit insgesamt 1.640 stationären und 60 teilstationären Betten.

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach plane seit längerem eine umfassende Krankenhausreform, die nach derzeitigem Stand zum 01.01.2025 in Kraft treten soll. Der vorliegende Gesetzentwurf sehe u.a. vor, die Vorhaltung von Strukturen in Krankenhäusern künftig unabhängig von der Leistungserbringung zu finanzieren und damit den Anreiz für Krankenhäuser, Fallmengen auszuweiten, zu senken.  Statt der bisherigen Fachrichtungen werde es Leistungsgruppen geben, die den Krankenhäusern bei Erfüllung von Qualitätskriterien und Mindestvorhaltezahlen von den Planungsbehörden der Länder zugewiesen werden sollen. Aktuell gebe es aber insbesondere seitens der Länder und der Krankenhausverbände noch erhebliche Kritik am vorliegenden Gesetzentwurf. Mit der Umsetzung der Reform müsse es jedoch, so Kraujuttis, unter den Krankenhäusern zu Leistungsabstimmungen kommen, damit auch in Zukunft im Landkreis Emsland eine hohe Eigenversorgungsquote bei qualitativ hochwertiger medizinischer Versorgung bestehe.

Mit Blick auf die Aktivitäten des Landkreises im Rahmen der Gesundheitsregion erläuterte Kraujuttis, dass sich auch im Emsland die Auswirkungen des demografischen Wandels mit einer steigenden Zahl älterer und hochbetagter Menschen bemerkbar mache. Und bei älteren Menschen zweigten sich Bedarfe, die insbesondere bei den Übergängen zwischen Krankenhaus, ambulanter medizinischer Versorgung und der Pflege bestehen würden.

Aufgabe der kommunalen Gesundheitsregion sei es u.a., auf die dringend benötigte Zusammenarbeit der verschiedenen Akteure im Gesundheitswesen hinzuwirken und gemeinsam auf regionaler Ebene gute Lösungen zur Verbesserung der Versorgung zu entwickeln. Im Rahmen der Gesundheitsregion sei der Landkreis Koordinator und Partner bei der Vernetzung der Akteure aus der ambulanten und stationären medizinischen Versorgung einschließlich Vertretern der KVN, der Ärztekammer, der Krankenkassen, der Pflege und der Politik.

Darüber hinaus unternehme der Landkreis mit der Weiterbildungsgesellschaft Meilenstein große Anstrengungen, um junge Medizinerinnen und Mediziner für den Landkreis zu gewinnen. Allerdings machte Kraujuttis abschließend deutlich, dass man die Frage, wie künftig die flächendeckende medizinische Versorgung gewährleistet werden könne werde, nicht allein auf die rein quantitative Frage der erforderlichen Ärztinnen und Ärzte verengt werden dürfe. Wichtig seien auch Überlegungen, welche Leistungen zukünftig zur Entlastung der Ärztinnen und Ärzte auf nichtmedizinische Bereiche delegiert werden könnten.

Text und Bild 2: Seniorenvereinigung
Bild 1 und 3: Landkreis Emsland


vom 26.05.2024


Printausgabe Juni/Juli 2024

Pressemitteilung zum plattdeutschen Nachmittag im Heimathaus Versen

Einen sehr vergnüglichen plattdeutschen Nachmittag erlebten über 80 Seniorinnen und Senioren kürzlich im Heimathaus in Versen. Für die gute Stimmung sorgte Marcus Bruns aus Alfhausen, der auch als „Bruni“ von der Folk-Rock-Gruppe „Wippsteert“ bekannt ist.

Eingeladen zu dieser Veranstaltung hatte die Seniorenvereinigung der Stadt Meppen e. V. und die Gäste hatten sichtlich Spaß am Auftritt von „Bruni“. Der Sänger und Songschreiber, der sich auch im Heimatverein seiner Gemeinde sehr für den Erhalt der plattdeutschen Sprache einsetzt, begeisterte als Solounterhalter mit seinen Geschichten, Dönkes und Liedern, die er wahlweise mit Gitarre, Mandoline, Banjo und Mundharmonika vortrug. Überwiegend sehr humorvoll, mitunter aber auch mit nachdenklichen und hintergründigen Texten zog er die Seniorinnen und Senioren in seinen Bann.

Die Inspiration für seine Texte entstammen teils banalen Begebenheiten aus dem normalen Leben, teils sind sie der Welt der Phantasie entsprungen. In seinen Songs hat der Künstler „Kneipenweisheiten“ ebenso verarbeitet wie seine Lebenserfahrung.

„Mit Plattdeutsch bin ich in meinem Elternhaus aufgewachsen, vor allem mit meinem Vater habe ich platt gesprochen. Mit der Mutter zwar oft auch, aber insbesondere Schimpfe gab es dann auf Platt“, nahm „Bruni“ die Gäste der Veranstaltung mit in seine Erinnerung. Gerne wolle er dazu beitragen, die plattdeutsche Sprache nicht aussterben zu lassen und so spreche er mit seinem kleinen Sohn, dem er mit „Ik bin de man“ ein sehr berührendes Lied gewidmet hat, auch schon ein wenig Plattdeutsch.

So erlebten die Meppener Seniorinnen und Senioren einen sehr un-terhaltsamen und fröhlichen Nachmittag bei leckerem Kaffee und Kuchen im reizvollen Ambiente des Heimathauses Versen.

Abb. 1: Bruns
Abb. 2 - 5: Seniorenvereinigung der Stadt Meppen e.V
Text: Richard Peters
vom 24.03.2024
Online-Ausgabe vom 19.03.2024 mit Videos
  Heftausgabe April/Mai 2024

„Mal sachte – mal klabaster. Ein Jahr mit den Kindern aus Haltrup“

Einen vergnüglichen Nachmittag durften ca. 70 Gäste im Landcafé Alte Scheune in Meppen-Schwefingen anlässlich der Lesung von Herrn Christoph Migura verbringen.

„Mal sachte – mal klabaster. Ein Jahr mit den Kindern aus Haltrup“ ist der Titel seines Buches,  aus dem er einige Kurzgeschichten vortrug.

In seiner Einleitung erläuterte der pensionierte Lehrer für Deutsch und Pädagogik, dass man  nicht unbedingt in Bullerbü aufgewachsen sein muss, um eine glückliche Kindheit zu erleben.  Das zeigen die Geschichten, der Kinder aus dem fiktiven emsländischen Dorf Haltrup. Gleich hinter den Gärten fangen die Wiesen und Felder an, die  für die Mädchen und Jungen viele Abenteuer bereithalten. Immer kann man etwas zusammen machen und Neues entdecken.

So erzählte Migura vom  geheimnisvollen Bau eines Sandbunkers oder den Aufregungen und Erlebnissen beim Eislaufen auf zugefrorenen Wiesen und Weiden oder den Konsequenzen  übermäßigen Genusses von Obst.

Das zustimmende Nicken und Lächeln der Zuhörer ließ erkennen, dass sich manch einer an seine eigene Kindheit erinnert fühlte.

Zwischen den Geschichten war dann auch Zeit, für einen Austausch zwischen den Gästen und Herrn Migura.

Abgerundet wurde der Nachmittag durch eine Bewirtung der Gäste mit leckerem Kuchen, Tee und Kaffee.

Bild 1, 2 Verlag Goldschmidt GmbH
Bild 3, 4 /Text Seniorenvereinigung der Stadt Meppen e.V.

Informationsveranstaltung zum Jahresprogramm 2024

Besichtigung, Information und Unterhaltung

Bei der sehr gut besuchten Informationsveranstaltung der Seniorenvereinigung der Stadt Meppen im Kolpinghaus wurde kürzlich das Jahresprogramm 2024 vorgestellt. Die Seniorinnen und Senioren in Meppen können sich auch in diesem Jahr wieder auf sehr unterhaltsame und informative Vorträge sowie interessante Tagesfahrten freuen.

Christel Kemper begrüßte als stellvertretende Vorsitzende der Seniorenvereinigung die Vertreterinnen und Vertreter der aktiven Seniorengruppen aus der Stadt und den Umlandgemeinden von Meppen. Ganz herzlich dankte sie für das ehrenamtliche Engagement, das auch dazu beitrage, Einsamkeit im Alter vorzubeugen.

Ein besonderer Dank galt den Vertretern der Stadt Meppen für die vielfältige Unterstützung des Vereins, insbesondere natürlich durch die jährliche finanzielle Zuwendung der Stadt Meppen, ohne die die Arbeit der Seniorenvereinigung nicht möglich wäre.

Das Jahresprogramm 2024 wurde sodann vom Vorsitzenden Richard Peters vorgestellt.

Schon am 8. Februar wird Christoph Migura im Landcafé Alte Scheune in Schwefingen aus seinem Buch „Mal sachte, mal klabaster – Ein Jahr mit uns Kindern aus Haltrup“ vorlesen. Diese Veranstaltung ist bereits ausgebucht.

Ein plattdeutscher Nachmittag wird am 12. März im Heimathaus in Versen angeboten. Zu Gast ist Markus „Bruni“ Bruns aus Alfhausen,der bereits im Emsland bei verschiedenen Veranstaltungen für tolle Stimmung gesorgt hat.

„Gesundheitsversorgung im Emsland – Quo vadis?“, auf diese gerade auch Senioren berührende Frage wird Kreisrätin Dr. Sigrid Kraujuttis am 6. Mai im Sitzungssaal des Kreishauses in Meppen Auskunft geben.

Am 28. Mai wird eine Fahrt zum Museumsdorf Cloppenburg, einem der ältesten Freilichtmuseen Deutschlands, angeboten. Führungen gibt es dort in hochdeutscher und plattdeutscher Sprache.

Nach der Bundesstudie „Hohes Alter in Deutschland“ aus dem Jahr 2022 fühlen sich in Deutschland zwölf Prozent sehr alter Menschen einsam. Der Prozentsatz in dieser Bevölkerungsgruppe liegt zum Befragungszeitpunkt allerdings doppelt so hoch wie vor der Zeit der Pandemie. Mit dem Vortrag „Gemeinsam gegen einsam“ soll besonders auf die Möglichkeiten zur Vermeidung von Einsamkeit eingegangen werden. Referent am 25. Juni im Ratssaal ist Bernhard Sackarendt, Sozialverband Deutschland, Landesverband Niedersachsen e. V. 

Eine weitere Tagesfahrt hat am 6. August eine Besichtigung der Firma Dr. August Oetker KG in Bielefeld zum Ziel. Unter dem Dach der Oetker-Gruppe firmieren weltweit rund 350 Unternehmen mit 46.000 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz im Jahr 2021 von 7,5 Mrd. Euro.  –— Ausgebucht! —

Traditionell findet am 14. September der „Meppener Seniorennachmittag“ statt. Für die musikalische Begleitung sorgt das Lingener Männerquartett.

Den „Internationen Tag der älteren Generation“ nimmt die Seniorenvereinigung Meppen zum Anlass, am 1. Oktober eine eigene Veranstaltung im Gemeindehaus St. Paulus durchzuführen. Der Vortrag von Ehrenlandrat Hermann Bröring widmet sich dem Thema „Darum ist das Emsland so l(i)ebenswert“. Kaum ein anderer kennt das Emsland so gut wie der langjährige Oberkreisdirektor, Landrat und Vorsitzende des Emsländischen Heimatbundes.

Die Mitgliederversammlung am 24. Oktober im Ratssaal und die Weihnachtsfeier am 11. Dezember im Kolpinghaus, erneut mit dem Lingener Männerquartett, runden den Reigen vielfältiger Angebote ab. 

Abb 1, 2, 3, 4 Seniorenvereinigung der Stadt Meppen e.V.
Abb 5 Migura
Abb 6 Bruns
Abb 7, 12 LK Emsland
Abb 8 Stiftung Museumsdorf Cloppenburg
Abb 9 Sozialverband Deutschland, Landesverband Niedersachsen e. V. 
Abb 10 Dr. August Oetker Nahrungsmittel KG
Abb 11 Lingener Männerquartett e.V
Text Seniorenvereinigung der Stadt Meppen e.V.

Weihnachtsfeier 2023 im Kolpinghaus

 

Es war eine rundherum  schöne und stimmungsvolle Adventsfeier . Die liebevoll dekorierte Kaffeetafel verwöhnte die zahlreichen Gäste mit Kaffee, leckerem Kuchen und köstlichen Plätzchen.

Die  Gruppe “Schlagsaite” sorgte mit ihrem abwechslungsreichen musikalischen Repertoire für eine sowohl fröhliche als auch festliche Wohlfühlatmosphäre, die zum Mitsingen animierte. Die Musik und die vorgetragenen weihnachtlichen Geschichten waren Grundlage für eine schöne und harmonische Weihnachtsstimmung.

 

Text/Foto: Seniorenvereinigung Meppen e.V.

Mitgliederversammlung Oktober 2023

Mitgliederversammlung d. Seniorenvereinigung Meppen e.V.

Im Ratssaal der Stadt Meppen fand am 24.10.2023 die gut besuchte Mitgliederversammlung der Seniorenvereinigung Meppen e.V. statt.

Die 2. Vorsitzende Christel Kemper begrüßte die Vertreter der Mitgliedsorganisationen, den Ersten Stadtrat Matthias Funke und Eckhard Cremering für die Stadt Meppen, den Bundestagsabgeordneten Albert Stegemann und Frau Kerstin Knoll vom Landkreis Emsland.

Der Begrüßung durch Christel Kemper folgte ein kurzes Gedenken an den zu Jahresbeginn verstorbenen Vorsitzenden Georg Schröer.

Im Rahmen des Berichtes des Vorstands erläuterte Christel Kemper die zahlreichen Aktivitäten der vergangenen Monate.

Neben der Besichtigung der Gedenkstätte Esterwegen, die sehr beeindruckend aber auch bedrückend war, gab es interessante, aufschlussreiche Besuche des  Emsland Moormuseums Gr. Hesepe, des neuen Hotels Via Plaza in Meppen, sowie des neuen Meppener Stadthauses.

Als recht informativ erwiesen sich die von der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt finanzierten Workshops Mitgliedergewinnung und Marketing sowie der Vortrag von Frau Prof. Annelie Keil zum Thema Lebensgestaltung und der Vortrag zur Pflege / Pflegeberatung mit Referentinnen vom Landkreis Emsland und der AOK.

Einen wunderschönen Tag verlebten die Seniorinnen und Senioren im Rahmen einer Tagesfahrt zum Hof Löbke und zum Garten- und Teichcenter NaturaGart in Ibbenbüren.

Den Bunten Nachmittag für Senioren im Saal Kamp besuchten über 250 Personen, die bei Kaffee und Kuchen u.a. die musikalischen Darbietungen des Shanty-Chor Papenburg und der Sängerin Chananja Schulz aus Nordhorn genießen konnten.

In seinem Grußwort würdigte Matthias Funke das Engagement der Seniorenvereinigung und bedankte sich ausdrücklich dafür im Namen der Stadt Meppen.

Im Anschluss referierte Herr Albert Stegemann, Mitglied des Bundestages zum Thema “Ländlicher Raum im Wandel”.

In seinem Kassenbericht erläuterte der aus dem Vorstand ausscheidende Rechnungsführer Gerd Dreyer den positiven Kassenbestand. Einstimmig wurde ihm, wie auch dem gesamten Vorstand, Entlastung erteilt.

Mit einem herzlichen Dank für seine 28-jährige prägende, verantwortungsvolle und gewissenhafte Vorstandstätigkeit wurde Gerd Dreyer von C. Kemper verabschiedet.

Neben dem Vorsitzenden der Seniorenvereinigung waren noch der Rechnungsführer, ein Beisitzer bzw. eine Beisitzerin und ein Schriftführer bzw. Schriftführerin neu zu wählen.

Gerd Gels übernahm die Leitung der Wahl eines neuen Vorsitzenden.

Zunächst richtete er seinen Dank aber an Christel Kemper, die in der langen und schwierigen Zeit der Vakanz des Vorsitzes die Geschicke der Seniorenvereinigung Meppen mit sehr viel Engagement und Herzblut gelenkt und geleitet habe.

Aus der Mitte der Versammlung wurde Richard Peters vorgeschlagen, der einstimmig zum Vorsitzenden der Seniorenvereinigung der Stadt Meppen gewählt wurde und die Wahl annahm.

Christel Kemper gratulierte ganz herzlich zur Wahl und sicherte die Unterstützung des Vorstands zur Erreichung der weiteren Ziele in der Seniorenarbeit zu.

Richard Peters bedankte sich bei der Versammlung für das ihm entgegengebrachte Vertrauen. Er werde sich bemühen, gemeinsam mit den Vorstandsmitgliedern die Seniorenarbeit in Meppen in gewohnter Weise fortzuführen.

Rechnungsführer Helmut Fühner, bisher Beisitzer, Beisitzerin Beate Krull  und Schriftführer Andre Wegner wurden einstimmig in den Vorstand gewählt.

Die überarbeiteten Grundsätze zur Förderung von Mitgliedsorganisationen wurden vom neuen Vorsitzenden vorgestellt.

R.Peters gab zum Abschluss der harmonisch verlaufenden Versammlung einen Ausblick auf das Jahresprogramm 2024. Er stellte fest, dass die Seniorinnen und Senioren der Stadt Meppen auch im kommenden Jahr interessante und informative Veranstaltungen erwarten dürfen.

Schließlich dankte er den Vertretern der Mitgliedsorganisationen und den Gästen für ihr Interesse und den Vertretern der Stadt Meppen für die immer wohlwollende Unterstützung.

Text: Seniorenvereinigung Meppen e.V.; Fotos: Hermann Garrelmann

Unterhaltsamer Nachmittag für Seniorinnen und Senioren

Sehr gute Beteiligung beim Treffen der Seniorenvereinigung Meppen

In guter Tradition hat die Seniorenvereinigung der Stadt Meppen jetzt bereits zum elften Mal einen unterhaltsamen Nachmittag für Seniorinnen und Senioren durchgeführt. Die stellvertretende Vorsitzende des Vereins, Christel Kemper, konnte im Emslandsaal Kamp über 280 Personen begrüßen, obwohl im Stadtgebiet mit dem Kaiserschießen eine weitere Großveranstaltung stattfand.

Nach einem kurzen Gedenken an den zu Jahresbeginn verstorbenen Vorsitzenden Georg Schröer begrüßte Kemper besonders die Landtagsabgeordnete Lara Evers, den stellv. Landrat Dr. Hubert Kruse, den stellv. Bürgermeister Gerd Gels und Andreas Pothen, Leiter des Fachbereiches Arbeit, Soziales und Gesundheit bei der Stadt Meppen sowie Kerstin Knoll vom Seniorenstützpunkt beim Landkreis Emsland.

Ausdrücklich dankte Kemper der Stadt Meppen für die nachhaltige finanzielle Unterstützung, durch die es der Seniorenvereinigung ermöglicht werde, kostengünstige Veranstaltungen wie z. B. diesen Seniorennachmittag, Vortragsveranstaltungen, aber auch Ausflugsfahrten anzubieten.

Lara Evers berichtet über ihre ersten Erfahrungen aus der abwechslungsreichen Arbeit im Niedersächsischen Landtag, in dem sie nun seit zehn Monaten aktiv ist.

Ein zentrales Thema gerade auch im ländlichen Raum ist für sie die Stärkung der medizinischen und pflegerischen Versorgung sowie die solide finanzielle Unterstützung für Krankenhäuser, die vor finanziellen Herausforderungen stehen. Die Einführung einer einjährigen Ausbildung zum Pflegehelfer wäre ein erster Schritt, um aktiv gegen Personalengpässe vorzugehen.

Gemeinsam mit stellv. Landrat Kruse und stellv. Bürgermeister Gels würdigte sie das herausragende Engagement aller,die in der Seniorenarbeit tätig sind. „Gerade im Licht des demografischen Wandels nimmt ihre wertvolle Arbeit, die auch Möglichkeiten zur Überwindung der Einsamkeit bietet, stetig an Bedeutung zu”, betonte Evers.

Der Schriftführer der Seniorenvereinigung Meppen, Richard Peters, machte mit Blick auf die Versorgung von altersgerechtem Wohnraum auf eine aktuelle Studie des „Institut der deutschen Wirtschaft“ aufmerksam. Die Studie komme zum Ergebnis, dass es bundesweit bis zum Jahre 2040 zu einer Versorgungslücke von etwa zwei Millionen barrierereduzierten Wohnungen komme und spreche von einer „unterschätzten Herausforderung für Politik und Gesellschaft“.

In Meppen gebe es lange Wartelisten z. B. bei den (kostengünstigen) Seniorenwohnungen „Schillerring“ und „Im Sack“. Auch hier sorge die Zunahme älterer Menschen für einen weiter steigenden Bedarf. Auf Investoren könne man in diesem Bausegment kaum hoffen, da mit kostengünstigen Seniorenwohnungen eine Rendite nicht zu erreichen sei. Vom Rat der Stadt Meppen wurde allerdings vor einigen Wochen ein Förderprogramm zum Bau von Sozialwohnungen mit einem Volumen von jährlich 500.000 Euro zusätzlich zur Landesförderung beschlossen, das Investoren eine tatkräftige Unterstützung auch zum Bau von kostengünstigen Seniorenwohnungen bietet.   

Die Ankündigung der für das kommende Jahr geplanten Veranstaltungen wie z. B. ein plattdeutscher Nachmittag, verschiedene Vortragsveranstaltungen sowie Tagesfahrten weckte das Interesse der Seniorinnen und Senioren.

Die musikalische Begleitung durch den Papenburger Shanty-Chor mit stimmungsvollen Seemannsliedern begeisterte die Seniorinnen und Senioren ebenso wie die Darbietung der ausdrucksstarken Sängerin Chananja Schulz aus Nordhorn mit bekannten Melodien. Der Wunsch nach Zugaben wurde von den Interpreten gerne erfüllt.

Text & Foto: Seniorenvereinigung Meppen e.V. 

NaturaGart – Park mit einzigartigem Ambiente

 Tagesfahrt der Seniorenvereinigung Meppen

Einen unterhaltsamen und geselligen Tag erlebten kürzlich über 50 Seniorinnen und Senioren, die der Einladung der Seniorenvereinigung der Stadt Meppen zu einer Tagesfahrt nach Ibbenbüren gefolgt waren. 

Auf dem Programm stand zunächst ein umfangreiches Frühstücksbüfett im Hofcafé Löbke in Ibbenbüren. Im Anschluss nutzen viele Mitfahrerinnen und Mitfahrer die Gelegenheit, die Vielfalt des Bauerngartens mit Kräutern, Rosen, Blumen und alten Gemüsesorten zu erleben und im Hofladen mit hofeigenen Spezialitäten zu stöbern und einzukaufen. Einige nutzten aber nach den vielen Regentagen einfach die Gelegenheit, bei herrlichen Sonnenschein auf der Gartenterrasse zu entspannen.

Als nächstes Ziel wurde das Garten- und Teichzentrum NaturaGart, ebenfalls in Ibbenbüren, angesteuert, einem der größten Teichanlagenbauer in Europa. Bei einem Rundgang über das Gelände erläuterte Peter Bielefeld, Veranstaltungsleiter von NaturaGart, sehr informativ und humorvoll die Entwicklung und den gegenwärtigen Stand des Unternehmens. So habe der größte Teich der Anlage eine Ausdehnung von 120 x 60 Meter und eine Tiefe von fast acht Metern. Angelegt worden seien im Teich ein ägyptischer Tempel und ein großes Höhlensystem, das gerade für Tauchsportfreunde aus ganz Europa eine besondere Anziehung habe. Genutzt werde die Anlage aber ebenso von Rettungstauchern von Feuerwehr und Polizei für ihre notwendigen Übungszwecke. Im vergangenen Jahr hätten daneben über 1000 Personen die Möglichkeit eines Schnuppertauchens bei professioneller Begleitung in Anspruch genommen.

Begeistert zeigten sich die Besucher aber auch von der Vogelbeobachtungsstation, der Blütenpracht unzähliger Dahlien auf dem Gelände und der Vielfalt von weit über 100 Seerosensorten. 

Im größten Kaltwasseraquarium Deutschlands boten 28 große
Scheiben den Gästen Einblick in die Welt unter Wasser u. a. mit Kois, Hechten, Löffelstören und bis zu zwei Meter langen Beluga-Stören.

Im mediterranen Palmen-Bistro war neben Kaffee bei einer reichhaltigen Kuchenauswahl für jeden Geschmack etwas dabei.

Palmen-Bistro
Hof Löbke
Text & Fotos: Richard Peters

Modern, hell und serviceorientiert

Seniorenvereinigung Meppen besichtigt neues Stadthaus

Nach Abstimmung zwischen der Seniorenvereinigung Meppen und der Stadtverwaltung haben kürzlich annähernd 60 Seniorinnen und Senioren die Möglichkeit genutzt, das neue Stadthaus exklusiv zu besichtigen.

Bürgermeister Helmut Knurbein begrüßte die Besuchergruppe zunächst im Ratssaal und freute sich über das große Interesse am Neubau. Anschließend erläuterte Bauamtsleiter Wilhelm Gößling die Phasen der Planung und Umsetzung der Maßnahme sowie technische Details. Politik und Verwaltung hätten sich für einen Neubau mit vier Etagen entschieden, weil sich eine energetische Sanierung des Altbaus nicht gerechnet hätte. Ambitioniert sei es dabei gewesen, den Neubau in die durch den Abriss des Altgebäudes entstandene Baulücke passgenau einzufügen. Dies sei aber sehr gut gelungen.

Dem Ziel der Stadtverwaltung nach Klimaneutralität folgend, habe man sich während der laufenden Maßnahme für die Beheizung durch eine Luftwärmepumpe entschieden, die mit Strom aus Solarzellen betrieben wird.

Einmal mehr, so Gößling, habe sich die Vergabe der Maßnahme an einen Generalunternehmer bewährt. So sei der vereinbarte Kostenrahmen von gut zehn Millionen Euro zwar komplett ausgeschöpft worden, trotz gestiegener Lohn- und Materialkosten habe man aber eine Kostensteigerung vermeiden können.

Beim anschließenden Rundgang durch das neue Stadthaus mit Bürgermeister Knurbein, Erstem Stadtrat Matthias Funke, Bauamtsleiter Gößling und Sozialamtsleiter Andreas Pothen konnten sich die Seniorinnen und Senioren ein Bild vom gelungenen Neubau, der vor wenigen Wochen bezogen wurde, machen. 86 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können sich über helle, moderne und funktionale Büros freuen. Bewusst habe man Wert darauf gelegt, die Verkehrsflächen (Flure) zugunsten von Büroflächen auf das notwendige Maß zu beschränken. In allen Etagen wurden ansprechende Wartezonen für Besucher geschaffen.

Eingerichtet wurden auch drei dringend benötigte Besprechungsräume mit moderner Konferenztechnik. Durch mobile Türelemente sei es möglich, bei größeren Teilnehmerzahlen auch Flurbereiche in diese Räume miteinzubeziehen.

Im Foyer, so Bürgermeister Knurbein, fehle es noch an der nötigen „Dekoration“, so z. B. einem beleuchteten Stadtlogo und einem digitalen Wegweiser, die aber in Kürze installiert werde.

Ein Teil der Besuchergruppe mit Bürgermeister Helmut Knurbein sowie weiteren Vertretern der Stadtverwaltung und des Vorstands der Seniorenvereinigung Meppen.

Text & Foto: Seniorenvereinigung Meppen e.V.

Skip to content