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Seniorenvereinigung der Stadt Meppen e.V.

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Meppens Ältere im Fokus

Seit 35 Jahren ist die Seniorenvereinigung nun in Meppen

Lambert Brand

Meppen (EL) – Mit einer Feierstunde im Saal Kamp hat die Seniorenvereinigung Meppen ihr 35-jähriges Bestehen gefeiert. Vorsitzender Richard Peters begrüßte dazu mehr als 200 Gäste und wies auf das langjährige ehrenamtliche Engagement der Vereinigung für ältere Menschen in der Stadt Meppen hin. Sie stehe seit ihrer Gründung für Beständigkeit, Gemeinschaft und den Einsatz für die Interessen älterer Menschen.

Besonders begrüßte der Vorsitzende den nordrhein-west-fälischen Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales, Karl-Josef Laumann. Beim Rückblick wurde auf das vorausschauende Engagement des ersten Vorsitzenden der Seniorenvereinigung Meppen, dem ehemaligen Stadtdirektor der früher selbstständigen Kreisstadt Aschendorf, Hans Altmeppen Többen hingewiesen. Er erkannte früh den Bedarf in Meppen an seniorengerechtem Wohnraum und entwickelte gemeinsam mit der Stadtverwaltung ein Wohn-und Betreuungskonzept, das seinerzeit als „Meppener Modell“ bundesweit Beachtung fand. Weitere Informationen über die Geschichte und die Arbeit der Vereinigung finden sich auf www.seniorenvereinigung-meppen.de.

Zugleich verwies Peters auf die heutigen Herausforderungen für ältere Menschen. Der demografische Wandel, die steigende Zahl pflegebedürftiger Menschen, der Fachkräftemangel in der Pflege sowie fehlender bezahlbarer Wohnraum im Alter seien große gesellschaftliche Probleme, die Lösungen erforderten. Pflege könne zudem immer seltener allein innerhalb der Familie geleistet werden. Politik und Verwaltung müssten deshalb gemeinsam Lösungen entwickeln, damit auch künftig Sicherheit, Teilhabe und auch Zuversicht gewährleistet bleiben.

Die Sozialdezernentin des Landkreises Emsland, Sigrid Kraujuttis, würdigte in ihrem Grußwort die wertvolle Arbeit der Seniorenvereinigung. Auch ehrenamtlich sei bereits vieles auf den Weg gebracht worden. Angesichts des demografischen Wandels brauche es eine „sorgende Gemeinschaft“, für deren Ausbau alles getan werden müsse. Weiter betonte sie, dass im Emsland bereits zahlreiche positive Entwicklungen sichtbar seien. Auch Meppens Bürgermeister Helmut Knurbein gratulierte der Seniorenvereinigung zum Jubiläum. Er hob hervor, dass der Verein mit seinen vielfältigen Angeboten einen wichtigen Beitrag für das gesellschaftliche Leben in Meppen leiste und dankte für die gute Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung. Richard Peters betonte, dass man von der Stadt Meppen große ideelle und finanzielle Unterstützung erfahre.

Für die eine gelungene musikalische Unterhaltung sorgte die Gruppe „Die Spätzünder“, die seit vielen Jahren ehrenamtlich in Pflegeheimen und sozialen Einrichtungen auftritt und mit ihren Engagement vielen Menschen Freude bereitet.

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