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Seniorenvereinigung der Stadt Meppen e.V.

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Chronik der Seniorenvereinigung Meppen e.V.

70iger    Anfang der 70er Jahre bildeten sich die ersten Seniorengruppen in den Meppener Kirchengemeinden, die bis heute bestehen und viele ältere Menschen erreichen. Die erste „inoffizielle Vertretung“ der Senioren wurde mit der Gründung der „Seniorenvertretung“ von Herrn Dr. Josef Moormann, der viele Jahre als Hausarzt in Meppen praktizierte, ins Leben gerufen. Damit gab es erste zaghafte Versuche, die Belange der älteren Menschen auch in der Öffentlichkeit zu vertreten.

Der ehemalige Stadtdirektor aus Aschendorf und damalige Vorsitzende der Senioren-Union, Herr Hans Altmeppen-Többen, engagierte sich nach seiner Pensionierung mit hohem persönlichen Einsatz für die Bedürfnisse und Belange der älteren Bürger in unserer Stadt. Ihm ist maßgeblich die Gründung der Seniorenvereinigung der Stadt Meppen e.V. und die Umsetzung des sogenannten „Meppener Modells der Seniorenhilfe“ zu verdanken.

Hans Altmeppen-Többen erkannte damals einen erheblichen Mangel an seniorengerechten betreuten Wohnungen in der Stadt. Im Gegensatz zu den emsländischen Nachbarkommunen Lingen und Papenburg, die jeweils über 180 bis 190 Seniorenwohnungen verfügten, gab es Anfang der neunziger Jahre hier gerade mal 20 Altenwohnungen in der Goetheallee, die von der Größe und Struktur her nicht den Bedürfnissen der Senioren entsprachen und auch nicht betreut wurden. Herr Altmeppen-Többen stellte einen Fehlbedarf von ca. 100 Seniorenwohnungen fest. Er nahm deshalb Anfang 1990 Kontakt zur Stadtverwaltung auf.

90iger       Nach mehreren Vorgesprächen mit Herrn Stadtdirektor Franz Quatmann und Beratungen in den städtischen Gremien wurde Herr Altmeppen-Többen vorübergehend als ehrenamtlicher Mitarbeiter angestellt und beauftragt, in enger Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung ein Konzept für ein aufeinander abgestimmtes System verschiedener Wohn- und Betreuungsformen für die älteren Bürger Meppens zu entwickeln. Den Senioren sollten alle notwendigen Hilfen zu Verfügung gestellt werden, damit sie möglichst lange in den eigenen vier Wänden wohnen bleiben können und Heimunterbringung vermieden wird.

 

Herr Altmeppen-Többen nahm im Auftrag der Stadt Kontakt zur Baugenossenschaft Aschendorf-Hümmling auf, die damals wie heute über große Erfahrungen im Bau von behinderten und seniorengerechten Wohnanlagen verfügt. Ansprechpartner dort war Herr Rudolph Köhler. Nach dem Konzept sollten über das gesamte Stadtgebiet verteilt betreute und behindertengerechte Seniorenwohnungen entstehen, die durch Angliederung eines Versorgungs- und Betreuungsstützpunktes auch das Umfeld der Seniorenwohnanlagen einbeziehen konnten. Die Einrichtung von Tages- und Kurzzeitpflegeplätzen wurde für dringend erforderlich erachtet. Zudem war eine enge Zusammenarbeit mit der neuen geriatrischen Abteilung des St. Bonifatius-Hospitals in Lingen geplant.

Zur Umsetzung dieser wichtigen Aufgabe wurde ein gemeinnütziger Trägerverein gegründet, dem alle in der Seniorenarbeit und Seniorenhilfe tätigen Vereine, Verbände und Kirchengemeinden der Kommune sowie das Krankenhaus Ludmillenstift angehören. Auch die Stadt Meppen zählte zu den Gründungsmitgliedern des Trägervereins, der sich den Namen „Seniorenvereinigung der Stadt Meppen e. V.“ gab. Ziel des Vereins sollte sein, die Selbstständigkeit älterer Menschen so lange wie möglich zu erhalten und zu stärken, optimale und individuell zugeschnittene Hilfen bei Bedarf sicherzustellen und die offene Begegnung der Senioren zu fördern.

12. Juni 1991 Die Gründungsversammlung der Seniorenvereinigung der Stadt Meppen e. V. fand am 12. Juni 1991 im Kolpinghaus statt. Der Vorstand bestand aus sieben Mitgliedern.

 

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